Was kommt in die CZ und warum?

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Jede gute Geschichte beginnt mit der richtigen Idee - da ist Kreativität gefragt, ein Gespür für Dinge, die uns unsere Welt besser verstehen lassen. ©Marcus Jacobs

Was ist von öffentlichem Interesse und was wollen die Bewohner des Landkreises Celle auf jeden Fall lesen? Diese Frage stellen wir uns in der Redaktion der CZ jeden Tag aufs Neue. In den vergangenen zehn Jahren ist dabei eindeutig zu erkennen, dass die Menschen von den Medien auch Unterhaltung erwarten. Das gilt auch für die Heimatzeitung, denn der Leser tickt nicht anders als der Fernsehzuschauer und der Internet-User. Also bemühen wir uns, stets unterhaltsame Geschichten ins Blatt zu holen. Manchmal zieren sich diejenigen, über die man gerne berichten würde, aber oft gelingt es uns auch, Menschen davon zu überzeugen, dass es berichtenswert ist, wofür sie stehen.

So wollen wir möglichst viele Geschichten über Menschen erzählen. Über Menschen, die etwas erlebt haben, die etwas bewegen wollen oder die andere Menschen suchen, mit denen sie gemeinsam etwas erreichen wollen. Geschichten, die erläutern, weshalb dieses Thema für viele Menschen interessant ist und was sie dabei betrifft.

Natürlich interessiert sich nicht jeder für alles, und es ist uns durchaus bewusst, dass man mit manchen Artikeln, die nur in einem Dorf oder in einer Gemeinde spielen, auch nur die dort Lebenden erreicht. Die meisten Menschen lesen „selektiv“, sie wählen sich das aus dem großen Angebot aus, was sie interessiert. Wir versuchen aber bei den großen Geschichten, möglichst alle Leser anzusprechen.

Protokollpflichten erfüllen wir bei vielen politischen Sitzungen. Die Geschichten sind über diese Themen meist schon erzählt, es gilt nur noch mitzuteilen, was die Politik entschieden hat. Dasselbe gilt für manche feierliche Anlässe. Der Mensch findet sich eben auch gerne in der Zeitung wieder. Vereinen und Verbänden geben wir auf „eigenen“ Seiten die Möglichkeit, sich und ihre Aktivitäten darzustellen.

Worauf wir aber ganz besonderen Wert legen, das ist der aufdeckende Journalismus. Wir schauen dort genau hin, wo etwas falsch läuft. Wir benennen die Fehler und die Akteure und sagen in Kommentaren, wie es unserer Meinung nach besser laufen könnte. Hier sind wir die vierte Gewalt im Staat, immer im Dienste der Leser und dem Allgemeinwohl verschrieben.