Leiter Citipost: Torsten Gostschegk

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    Er war schon da, da gab es praktisch noch keine Citipost in Celle: „Verarbeitungssystem, den Aufbau einer Zustellstruktur bis hin zum Zuschnitt der Zustellbezirke: Das alles habe ich aufgebaut“, erinnert sich Torsten Gostschegk (49) an die Anfänge seiner Tätigkeit bei der Celler Citipost. Das war im Jahr 2006. Er ist der Mann der ersten Stunde, jemand, der praktisch an der Wiege der Citipost Celle stand. „Ich fand das damals alles sehr spannend. Einfach, weil noch nichts da war.“ Bis heute schätzt er an seinem Alltag das eigenverantwortliche Arbeiten: Sämtliche logistischen Planungen, Dienstpläne für sieben Mitarbeiter, Rechnungen – alles landet auf seinem Schreibtisch. „Und natürlich bin ich auch unterwegs zu Kundengesprächen. Mein Alltag ist schon sehr abwechslungsreich.“ Torsten Gostschegk stammt ursprünglich aus Berlin. Dort hat er zunächst eine Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker gemacht. Nach seinem Dienst bei der Bundeswehr war er von 1992 bis zum Jahr 2000 als Außendienstmitarbeiter im Baumarktbereich tätig. Der Liebe wegen hat es ihn schließlich nach Niedersachsen gezogen. In Hannover und Celle folgten Tätigkeiten als Büroleiter und einige Jahre der Selbstständigkeit im Postbereich. 2006 übernahm er das operative Geschäft der Citipost Celle GmbH, das er bis heute als Leiter verantwortet. Wer Torsten Gostschegk etwas besser kennt, weiß auch von seiner Vorliebe für Schwarz. Kleidung, Musikstil, Humor: Das ist das bunte Spektrum, in dem er das auslebt. Seinen Sinn für bösen Humor kann man übrigens sogar nachlesen in seinem Satire-Buch „Suizid für Anfänger“, das bei Amazon erhältlich ist. Und falls er noch etwas freie Zeit übrig hat, spielt er Gitarre. Ein Schlagzeug wartet allerdings bisher vergeblich darauf, von ihm bearbeitet zu werden.