„Herausragende Rolle“ bei der Vermittlung: Informationen rund ums Herz

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© Deutsche Herzstiftung

Seit 1998 ist die Cellesche Zeitung Partner der Deutschen Herzstiftung bei den regelmäßig im November stattfindenden Informationsveranstaltungen. Von der Werbung im Vorfeld über die Moderation bis zur anschließenden Dokumentation der wichtigsten Fragen und Antworten reicht das Engagement des Verlages.

Vom ersten Tag an mit dabei ist Chefredakteur Ralf Leineweber, der als Moderator durch die Veranstaltungen führt. „Hier geht es um die allgemein verständliche Information der Bevölkerung über Herzkreislauferkrankungen mit dem Ziel, durch Prävention diese Erkrankungen möglichst zu vermeiden“, sagt er. „Deshalb haben wir seinerzeit spontan unsere Unterstützung zugesagt, als die Herzstiftung auf uns zugekommen ist.“ Prof. Dr. Wolfram Terres, Chefarzt der Kardiologie im Allgemeinen Krankenhaus (AKH), ist überzeugt, dass „nicht zuletzt aufgrund dieser Informationsveranstaltungen wir in den vergangenen Jahren als einer der wenigen Landkreise oft unter dem niedersächsischen Durchschnitt bei der Zahl der Herzkreislauf-Todesfälle lagen“. Die CZ habe bei der Vermittlung der Informationen „eine herausragende Rolle gespielt“, sagt er.

Dieses Engagement „bei der Berichterstattung über Erkennung, Behandlung und Vorsorge von Herz– und Kreislauferkrankungen“ würdigte die Deutsche Herzstiftung im Jahr 2006 mit einer Urkunde sowie einem Präsent für den Chefredakteur. Beides wurde im Rahmen eines Kardiologen-Kongresses in Mannheim überreicht.

„Wichtigste Themen der Herzwochen waren der Herzinfarkt, die Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen sowie die Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen, hier vor allem das Rauchen, die Fettstoffwechselstörungen, der Diabetes mellitus und der hohe Blutdruck“, erinnert sich Wolfram Terres. Er ist seit 1998 als Referent dabei und koordiniert auch den Einsatz der übrigen Experten. „Die höchsten Zuhörerzahlen haben stets die Veranstaltungen über Herzrhythmusstörungen angelockt – vermutlich aufgrund der besonderen Häufigkeit in der Bevölkerung und des subjektiven Leidensdrucks der Betroffenen.“

In besonderer Erinnerung ist Terres eine Veranstaltung im Grooden Hus in Winsen geblieben, bei der ein anwesender Besucher einen Kreislaufkollaps erlitt. „Hier mussten wir den Rettungsdienst über die Nummer 112 alarmieren und konnten den Anwesenden dessen besondere Leistungsfähigkeit unmittelbar vor Augen führen.“ Nur fünf Minuten nach dem Alarm trafen die Rettungssanitäter seinerzeit im Saal ein und konnten, unterstützt durch die anwesenden Kardiologen, die weitere Versorgung des kollabierten Besuchers übernehmen.